Web Design
Januar

 

1926 Jahrhunderthochwasser am Rhein: Pegelstand 10,69 m

 

1985: Rekordschneehöhe in den Berglen mit ca. 50 cm

 

1995 Jahrhunderthochwasser an den Flüssen Rhein, Lahn, Saar, Mosel, Nahe in Hessen und Rheinland-Pfalz in Verbindung mit orkanartigen Stürmen bis zu 150 km/h.Rheinpegel 10,69 m.

 

Ist der Jänner hell und weiß, kommt der Frühling ohne Eis.

 

Donnert’s im Januar überm Feld, kommt später groß Kält’.

 

Beim Donner im Winter ist viel Kälte dahinter.

 

Je frostiger der Januar, je freudiger das ganze Jahr.

 

Ist der Januar nass, bleibt leer das Fass.

 

Wieviel Regentropfen ein Januar, soviel Schneeflocken im Mai.

 

Eis und Schnee im Januar, kündet ein gesegnet Jahr.

 

Wenn es nicht richtig wintern tut, wird selten auch der Sommer gut.

 

Januar muss vor Kälte knacken, wenn die Ernte soll gut sacken.

 

Braut der Januar Nebel gar, wird das Frühjahr nass fürwahr.

 

Werden die Tage länger, wird der Winter strenger.

 

Normalerweiße ist der Januar der kälteste Monat des Jahres

1.

Neujahrstag, Rauhnacht

 

Neujahrsnacht still und klar deutet auf ein gutes Jahr.

 

Neujahr Sonnenschein, läßt das Jahr fruchtbar sein.

2.

verworfener Tag, Rauhnacht, Markarius-Tag, 2003 Sturm Calvann mit Orkanböen auf dem Feldberg mit 170 kmh

 

Wie das Wetter an Markarius war, so wird der September: trüb oder klar!

 

Markarius das Wetter prohezeit für die ganze Erntezeit.

3.

verworfener Tag, Rauhnacht, 2003 Hochwasser am Rhein, Main und Mosel

 

Wenn’ s um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch stiebt.

4.

verworfener Tag, Rauhnacht, 1985: 44 cm Schnee in Murrhardt, 2003: Höchststand Main-Pegel in Wertheim bei knapp über 6 m

 

Knarrt im Januar Eis und Schnee, gibt’s zur Ernt’ viel Korn und Klee.

5.

Rauhnacht, 2003 Hochwasser in Thüringen (Sömmerda),am Main (Wertheim), in Bayern an der Itz, der fränkische Saale, der Aisch (Bamberg, Karlstadt, Marktheidenfeld, Bad Kissingen) und der Donau (Regensburg) incl. der Nebenflüsse wie der Naab

 

Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im Lenz er sein Gesicht.

 

Januar hart und rauh, nützt dem Getreidebau.

6.

Heiligdreiköngistag, Lostag, Beginn der schwäbisch alemannischen Fasnet,

 

Ist der Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch keiner mehr dahinter.

 

Ist Heiligdreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will.

 

Wie’s Wetter sich bis Dreikönig hält, so ist das ganze Jahr bestellt.

7.

Ist der Januar hell und klar, gibt’s viel Wein in diesem Jahr.

8.

1985: Minus 25,5° in Murrhardt, 2003: Minus 32,8° am Funtensee im Berchtesgadener Land, 2005: Orkantief Erwin wütet an der Nordseeküste

 

St.Erhard mit der Hack steckt die Feiertag’ in den Sack.

9.

Wächst das Gras im Januar, ist’s im Sommer in Gefahr.

10.

An Agathe Sonnenschein bringt viel Korn und Wein.

11.

2007 Orkan Franz wütet über Nordeuropa und fordert 13 Opfer.

 

Der Januar muß krachen, soll der Frühling lachen.

12.

Ist der Januar hell und weiß, kommt der Frühling ohne Eis, wird der Sommer sicher heiß.

13.

2004: Sturmtief Gerda beschädigt 15.000 Häuser in Baden-Württemberg. Betroffen waren vor allem die Regionen um Karlsruhe, Mannheim, Heilbronn und Freiburg. Spitzengeschwindigkeiten im Schwarzwald von 170 kmh.                                  2011: Hochwasser im Rems-Murr-Kreis: Binnen 24 Stunden fielen an meiner Wetterstation 56 mm Regen. In den Berglen gab es leichte Überflutungen im Bereich der Ortsausfahrt nach Rettersburg, an der Nachbarschaftsschule und an der Neumühle. Viel schlimmer traf es Schorndorf, das Wieslauftal und Backnang. In Schorndorf wurde um 21:00 Uhr der Rekordpegel von 5,22 m erreicht. Ein echtes “Jahrhunderthochwasser”. Das nicht mehr Schaden angerichtet wurde lag an den neuen Hochwasser-Auffangbecken im Bereich Winterbach, Schorndorf und Weiler. Noch extremer waren die Überschwemmungen im Wieslauftal. Zeitweise war Rudersberg nicht mehr erreichbar. Auch Schlechtbach wurde heftig überflutet. Ganz hart wurde auch Backnang getroffen. Die komplette Innenstadt wurde von der Murr überschwemmt und    5.000 Personen waren ohne Strom. Ein Fortkommen war teilweise nur noch mit Booten möglich. Ebenfalls schwer überflutet war Sulzbach/Murr. Das Hochwasser verursachte Schäden im Gesamtwert von 35 Mio. Euro. 

 

Ist der Januar warm, lasst es Gott erbarm’.

14.

2004: Sturmtief Hanne lässt die Pegel in Süddeutschland weiter steigen: Oos-Pegel in Baden-Baden = 2,12 m, Hochwasser in Lauffen/Neckar und Heidelberg, im Schwarzwald binnen 36 Stunden 150 mm Regen

 

Je frostiger der Januar, je freudiger das ganze Jahr.

15.

Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde

16.

So viele Tropfen im Januar, so viel Schnee im Mai.

17.

Auf trockenen, kalten Januar, folgt viel Schnee im Februar.

18.

2007: Orkantief Kyrill: Spitzengeschwindigkeit 202 kmh auf dem Wendelstein und 107 kmh auf dem Stuttgarter Schnarrenberg, 11 Tote und ca 1 Milliarde Euro Gesamtschaden nur in Deutschland, in Europa sterben 47 Menschen, verworfener Tag

 

Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar.

19.

Steh’n im Januar Nebel gar, wird das Frühjahr naß füwahr.

20.

2005: Orkantief Ingo mit Spitzengeschwindigkeiten von 194 kmh auf dem Wendelstein

 

An Fabian und Sebastian fängt der rechte Winter an.

21.

Wenn Agnes und Vincentus kommen, wird neuer Saft im Baum vernommen.

22.

Vinzenz-Tag

 

Wie das Wetter um Vincenz war, wird es sein das ganze Jahr.

 

Vinzenzi Sonnenschein, bringt viel Korn und Wein.

 

Geht Vinzenz im Schnee, gibt’s viel Heu und Klee.

23.

2009: Orkan mit Spitzengeschwindigkeiten von 200 km in Deutschland, Frankreich und Spanien fordert 14 Tote. Auf dem Feldberg wurden 176 kmh gemessen.

 

Tanzen im Januar die Mucken, muss der Bauer nach dem Futter gucken.

24.

Fehlen im Januar Schnee und Frost, gibt der März sehr wenig Trost.

25.

Pauli Bekehrung: an diesem Tag soll die Mitte des Winters erreicht sein, 2005: Kälterekord für Deutschland gemessen von Meteomedia mit 45,8° am Funtensee bei Berchtesgaden

 

Pauli Bekehr, der halbe Winter hin, der halbe her, dreht sich Würzel um in der Erd.

 

Hat Paulus weder Schnee noch Regen, bringt das Jahr gar manchen Segen; hat er Wind, regnet’s geschwind.

 

Ist Pauli Bekehrung hell und klar, so hofft man auf ein gutes Jahr, hat er Wind, regnet’s geschwind.

 

Heute klar, ein gutes Jahr, heute Regen, ein schlechter Segen.

26.

Januar ganz ohne Schnee tut Bäumen, Bergen, Tälern weh.

27.

Gelinde Januar bringt spätes Frühjahr.

28.

Reichlich Schnee im Januar macht den Dung fürs ganze Jahr.

29.

Ist der Januar sehr nass, bleibt leer des Winzers Fass.

30.

Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Korn und Wein.

31.

Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter fürs ganze Jahr.

 

Friert es auf Vigilius, im Märzen Kälte kommen muss.

Nachfolgend die Extremwerte des Januars in den Berglen:

Tmin:

-17,9° C am 29.01.2005

Tmax:

17,3° C am 08.01.2005

kälteste Durchschnittstemperatur:

-2,6° C im Jahre 2006

wärmste Durchschnittstemperatur:

+5,0° C im Jahre 2007

kältester Januar in Deutschland:

1987 mit Durchschnittstemperatur von -4,2° C gem. DWD

wärmster Januar in Deutschland:

1976 gem. DWD

Der Januar ist der kälteste Monat im Jahresverlauf.

max. Niederschlag:

108,9 mm im Jahre 2011

min. Niederschlag:

2 mm im Jahre 2010

schneelose bzw. schneearme Januar-Jahre:

1991, 1994, 1996, 1997, 2002

schneereiche Januar-Jahre:

1985, 1999

niederschlagsarme Januar-Jahre:

1971: 14 mm, 1996: 7,3 mm, 1997: 7,3 mm

niederschlagsstarke Januar-Jahre:

1968: 116 mm, 1986: 124 mm, 2012: 117 mm 

Unwetter:

 

  • 2011: Hochwasser im Rems-Murr-Kreis: Binnen 24 Stunden fielen an meiner
  • Wetterstation 56 mm Regen. In den Berglen gab es leichte Überflutungen im Bereich der Ortsausfahrt nach Rettersburg, an der Nachbarschaftsschule und an der Neumühle. Viel schlimmer traf es Schorndorf, das Wieslauftal und Backnang. In Schorndorf wurde um 21:00 Uhr der Rekordpegel von 5,22 m erreicht. Ein echtes “Jahrhunderthochwasser”. Das nicht mehr Schaden angerichtet wurde lag an den neuen Hochwasser-Auffangbecken im Bereich Winterbach, Schorndorf und Weiler. Noch extremer waren die Überschwemmungen im Wieslauftal. Zeitweise war Rudersberg nicht mehr erreichbar. Auch Schlechtbach wurde heftig überflutet. Ganz hart wurde auch Backnang getroffen. Die komplette Innenstadt wurde von der Murr überschwemmt und 5.000 Personen waren ohne Strom. Ein Fortkommen war teilweise nur noch mit Booten möglich. Ebenfalls schwer überflutet war Sulzbach/Murr.